|
Der Film handelt von dem Witwenmörder Charlie Oakley, der auf der
Flucht vor der Polizei von Philadelphia nach Kalifornien fährt, um in Santa
Rosa bei seiner Schwester und deren Familie unterzuschlüpfen. Dort
wird Onkel Charlie herzlich aufgenommen, vor allem von seiner Nichte
Charlotte, die jeder "Charlie" nennt und die nach ihrem Onkel benannt ist.
Nach und nach findet sie jedoch die Wahrheit heraus und bringt sich da-
mit in große Gefahr. Onkel Charlie würde nicht zögern, auch die kleine
Charlie umzubringen, wenn er dadurch seine eigene Haut retten kann.
Doch schließlich kommt Onkel Charlie ums Leben, als er versucht, seine
Nichte aus einem fahrenden Zug zu stoßen.
Einen äußert unterhaltsamen Aspekt in die Geschichte bringt der Freund
des Vaters mit ein. Vater und Freund ergötzem sich permanent an
phantasievollen Mordplänen (und das immer im Bewußtsein des Zu-
schauers, daß ein wahrer Mörder im Haus des Vaters wohnt und weitere
Morde plant).
Dies ist Afred Hitchcocks erstes amerikanisches Meisterwerk. Von
"Shadow of a Doubt " sprach Hitchcock mit besonderer Zuneigung, vor
allem, weil seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Thornton Wilder so angenehm war und weil er mit seinen hochbegabten Schauspielern
eine gleichzeitig ausgesprochen freundliche und professionell mehr als
lohnende Beziehung fand. |
|